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Mofas machen mobil und geben Selbstbewusstsein
Verein „Pänz vun Kölle“ unterstützt das Projekt
„Mobile Donatusschule“
Dies soll der beginn einer langen und gedeihlichen Kooperation sein: Michael Maier, Geschäftsführer der Rhein-Erft-Akademie, übergab aus dem Spendentopf des von ihm ins Leben gerufenen Vereins „Pänz vun Kölle“ 1600 Euro an die Donatus-Förderschule in Brauweiler.
Die
Schule hat sich unter anderem der Förderung der körperlichen und
motorischen Entwicklung ihrer Schüler zur Aufgabe gesetzt. Zum Beispiel
mit dem Projekt „Mofafahren“ im Rahmen der „Mobilen Donatusschule“.
„Die beteiligten Jugendlichen erfahren hier einen enormen Zuwachs an
Selbstwertgefühl und ihre beruflichen Chancen steigen“, so Schulleiterin
Dr. Silke Hano. Die Motivation, sowohl Theorie als auch Praxis zu meistern,
sei immens, so Hano weiter. „Da bekommt so mancher Schüler sogar
Spaß am Lesen, weil er die Prüfungsfragen verstehen will.“
Allerdings krankt das Projekt an einem etwas in die Jahre gekommenen Fuhrpark mit zwei rollern und Mofas. Auch Versicherungen, Benzin und Schutzhelme verschlingen viel Geld. Da war das Geld, von dem ein neues Mofa gekauft werden soll, mehr als willkommen.
Das Engagement und die Idee begeisterte Maier so sehr, dass er spontan zusagte, zusätzlich zu den Spende noch innerhalb des nächsten halben Jahres ein weiteres Mofa zu sponsern. Außerdem stellte er eine mögliche Kooperation der Donatusschule mit der Rhein-Erft-Akademie in Sachen Ausbildung in Aussicht.
Den Verein „Pänz vun Kölle“ rief Maier im Jahr 1999 zunächst als Privatinitiative ins Leben. Mittlerweile schlossen sich der Initiative mit heute 50 Mitgliedern viele Auszubildende und Unternehmen an, die mit der Rhein-Erft-Akademie im Chemiepark Knapsack kooperieren. Im Laufe der Jahre kamen Spendengelder von 150.000 Euro zusammen. Außerdem packen viele Auszubildende auf freiwilliger Basis bei renovierungs- und Bauprojekten zum Beispiel in Kindergärten mit an. www.paenz-vun-koelle.de
Der Verein „Pänz vun
Kölle“ unterstützt verschiedene Einrichtungen in Köln
und dem Rhein-Erft-Kreis. Der Brauweiler Donatusschule will Maier in Kürze
mit dem Vereinsvorstand einen Besuch zwecks weiterer Zusammenarbeit abstatten.
„Die heutige Spende soll nur der Auftakt sein“, erklärte
Maier.


Auszug aus „Kölner Rundschau“ vom 02.10.2005
Stets zum Wohle der Bürger gearbeitet: 1.000,-- Euro überreichte Werner Theisen an den Förderkreis der Schule. Damit, so erklärte Schulleiterin Silke Hano, soll ein Computerschreibprogramm für Schwerstbehinderte angeschafft werden. Mit ihrer Hilfe können Schüler Aufgaben lösen und Gedanken niederschreiben, was sonst nur unter riesigen Mühen möglich ist. Festredner Bernhard Worms betonte, dass die Wahl des Preisträgers besonders Willi Mevis gefallen hätte. Der ehemalige Bürgermeister Pulheims habe aus christlichem Engagement heraus stets zum Wohle der Bürger gearbeitet.

Auszug aus „Kölner Rundschau“
vom 14.05.2005
„Ein lang gehegter Traum ist in Erfüllung gegangen“ jubelt
die Leiterin der Donatusschule
für Körperbehinderte in Brauweiler, Silke Hano. Denn zwölf
Laptops im Gesamtwert von
10.000,-- Euro bekam die Schule von
der
Kämpgen-Stiftung geschenkt. Diese Geräte
wissen die Kinder ebenso zu schätzen wie ihre Pädagogen. Denn gerade
wer Schwächen in der Motorik der Hand hat, kann die prima beim Schreiben
auf der Tastatur ausgleichen.
Computer und Internet sind zudem bei
allen Jugendlichen, ob körperlich beeinträchtigt oder nicht, wichtig
für die Vorbereitung auf ihr künftiges Arbeits- und Privatleben.
Der Förderverein der Schule gab zudem noch 3.500,-- Euro für die
Anschaffung eines Beamers. Jetzt können die Arbeitsergebnisse in den
Klassen für alle gut sichtbar an die Wand geworfen werden.

Auszug aus „Pulheimer Wochende“ , März 2004 „Das war ein wunderschönes Erlebnis für uns alle“, schwärmt Rafael Heintze. Vor einigen Wochen war der 16-jährige mit seinen Mitschülern Skifahren. Und für alle Beteiligten war es etwas Besonderes. Denn Rafael und seine Skifahrer-Kollegen sind Schüler der Brauweiler Schule für Körperbehinderte. „Für die behinderten Kinder eröffnet sich in dem Skigebiet eine völlig neue Welt“, sagt Silke Hano, Leiterin der Donatusschule.
Aber einfach sei das Erschließen der neuen Welt für die Jugendlichen nicht, sagt Agnes Wiggers. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Gerhard Pohle organisiert die Lehrerin der Donatusschule die Skifahrten für die behinderten Schüler. Das beginne schon bei der Anreise in ein Skigebiet. Erst einmal müssten die ganzen Rollstühle verstaut werden. Endlich auf der Piste angekommen benötigen die jungen Skifahrer individuelle Betreuung. „Vor allem, wenn sie zum ersten Mal Ski fahren“, so Pohle.
Das Skifahren ermöglicht den behinderten Kindern eine sesselartige Konstruktion, die auf einem Monoski befestigt wird. „Und diese Vorrichtungen sind teuer.“ Eine kostet an die 2.500,-- €, weil sie in Europa noch nicht in Serie hergestellt werden, im Gegensatz zu den USA. Und auch das Leihen eines solchen Sportgerätes sei teuer.
Also ist die Schule auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Eine solche Spende erhielt die Schule jetzt von der Karnevalsgesellschaft Brauweiler Abteiwache. Deren Präsident Ralf Donovan überreichte Gerd Pape 200,-- €. Pape ist der Vorsitzende des Fördervereines der Schule. „Das Geld ist ein Teil des Erlöses aus unserer Karnevalssitzung im Schützenhaus“, so Donovan. „Wir glauben, dass das ein absolut förderungswürdiges Projekt ist“, sagte der Präsident, der versprach, dass dies nicht die letzte Spende für die Skifahrer sei.
Man müsse nur einmal die Gesichter der behinderten Kinder und Jugendlichen sehen, nachdem sie ihren ersten Skihang bezwungen haben. „ Sie kommen mit einem völlig neuen Selbstbewusstsein aus dem Urlaub zurück, das sie dann mit in ihren Alltag nehmen“, so Agnes Wiggers. Daher organisieren die Verantwortlichen der Schule jeden Monat einen Besuch in der Neusser Skihalle für ihre Schüler. Rafael ist schon ganz heiß. Er möchte unbedingt wieder zurück in den Sitz auf dem Brett, das ihm so viel Vergnügen bereitet hat.